Ausbildung unserer Pferde

Sport oder Therapie – oder beides?

Wir bilden unsere Pferde schonend, sorgsam und nach den Grundsätzen der klassischen Reitlehre vielseitig aus.
Wir leben mit ihnen, nehmen jede noch so kleine Veränderung wahr, wir begleiten sie – und sie begleiten uns –
durch den Tag, durch die Jahre. 

Fast alle unsere Therapiepferde waren – zumindest auch – bereits „im Sport“; die Isländer wurden in Gangpferde-, u. a. Rennpassprüfungen, bis hin zur WM Teilnahme, die Warmblüter in Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen von uns selbst turniermäßig vorgestellt oder (seit 2016, s.u.) einfühlsamen jüngeren Reitern anvertraut.

Der Wert turniermäßiger Prüfungen und Herausforderungen ist in Verbindung mit einer sorgsamen Vorbereitung für die physische Kräftigung und Gymnastizierung unserer Pferde, aber auch für ihre Gewöhnung an unbekannte Situationen und Umwelteinflüsse immens. Sie lernen, „beherzt“ mit Ängstigendem umzugehen, sie entwickeln Mut und erleben ihre Stärke(n), sofern wir sie mit angemessenen Aufgaben fördern und nicht überfordern.

Ihr Vertrauen dem Menschen gegenüber, aber auch ihr wachsendes Vertrauen in die eigene physische und psychische Kompetenz bedeuten im besten Fall einen hohen Gewinn für die Beziehungsarbeit, die sie im psychotherapeutischen Kontext leisten.

Dort nämlich sind ihre Persönlichkeit und ihr Bezogensein ebenso gefragt, wie jene der Psychotherapeutinnen, die sie in ihre Arbeit einbeziehen.

Im Kontext der Psychotherapie brauchen wir sensible, spürende, mit allen Sinnen anwesend wache, offene und emotional reagible Pferde, die zugleich souverän und „selbstbewußt“ in sich ruhen, in sich und ihrem Dasein gut gegründet sind. Unsere Pferde brauchen eine entsprechende, artgerechte Umwelt, in der sie sich psychisch und physisch gesund entwickeln und eben jene Persönlichkeit und „emotionale Intelligenz“ entfalten können, derentwegen wir sie als wertvolle Co-Therapeuten so sehr schätzen.

Draupnir unter Marika, Rennpassprüfung; Donna, Dibs und Kimni beim „Gewöhnen an Wasser“; Dibs Dressurprfg. Kl. A „Kür“

Athena in Stutenleistungsprüfung und Therapie

Donna und Pikobella im „Füchse – Pas de Deux“…

„Hin und Weg“ – von August 2016 – bis Sept. 2017 in Ausbildung bei C. Fingerhut, DOKR Warendorf
„Fanfan“, von Mai 2016 bis Feb. 2017 unter Jerome Robine, Juniorenkader Vielseitigkeit

Diese beiden Nachwuchspferde wurden ihren sportlichen Begabungen entsprechend gefördert und wechselten anschließend zu neuen Besitzern.

Videos

„Hin und Weg“ April 2016 – April 2017

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Fanfan 3-jährig Okt. 2014

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Sept. 2016

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