Forschung

Nach den ermutigenden Ergebnissen unserer Pilotstudie (s. unten) konzipierten wir eine Folgestudie zur Wirksamkeit pferdegestützter Psychotherapie in Kooperation mit der Sigmund Freud Universität (SFU) Linz und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR), beginnend in 2021.  

AB sofort suchen wir teilnahmebereite, pferdegestützt arbeitende, approbierte PsychotherapeutInnen oder PiAs nach Propädeutikum in Supervision.

Die Frage, „Was wirkt?“ vom Wesen der Pferde heilsam auf die Seele psychisch verletzter Kinder und Erwachsener beschäftigt uns, seitdem wir mit Pferden arbeiten.

Im Rahmen einer Pilotstudie, die methodisch möglichst „anschlussfähig“ an aktuelle Standards und wissenschaftliche Kriterien qualitativer Forschung konzipiert wurde, war unser wesentlichstes Anliegen, den hoch komplexen, weitgehend nonverbalen Beziehungsphänomenen in der psychotherapeutischen Arbeit mit den Pferden gerecht zu werden. Unser Studienkonzept war hinsichtlich des methodischen Vorgehens der Tiefendimension leib-seelischer Erfahrungen in der psychotherapeutischen Arbeit mit dem Pferd verpflichtet. Im Focus stand der Versuch, das subjektive Erleben der Anwesenheit von Pferden in psychotherapeutischen Prozessen – ihre Resonanz, ihre Art der Beziehungsaufnahme, ihre Wirkungen auf den Therapieprozess etc. – sowohl seitens der PatientInnen als auch seitens der PsychotherapeutInnen über semistrukturierte Interviews und imaginative Verfahren zu erfassen und zu beschreiben.

Insgesamt stellten sich 5 approbierte Psychotherapeutinnen, eine in enger Zusammenarbeit mit behandelnden Psychotherapeuten pferdegestützt arbeitende Traumapädagogin und 16 Patienten als Interviewpartner zur Verfügung – womit wir eine reichhaltige und erfreulich umfangreiche Datengrundlage bearbeiten und auswerten konnten.

Zusammenfassende Artikel zu dieser Studie sind in folgenden Publikationen nachzulesen.

Wir danken der Heidehofstiftung und der Susan Bach Foundation (CH) für die großzügige Förderung dieser Pilotstudie.

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