Die pferdgestützte Psychotherapie stellt in besonderem Maße für Patient*innen mit Traumafolgestörungen eine wertvolle Behandlungsvariante zu rein sprachgebundenen Verfahren dar. In diesem erweiterten therapeutischen Erfahrungsraum fördert das Erleben von empathischer Beziehung, Berührung und Bewegung mit den Pferden als beseelten, aber traumatisch unbelasteten Wesen die Wiederverbindung mit abgespaltenen Selbstanteilen, vor allem aber dem eigenen Körper. Konzepte zu Intersubjektivität, Embodiment und Resonanz bilden die Basis einer theoretischen Fundierung dieses Geschehens. Das Seminar wendet sich vor allem an interessierte Psychotherapeut*innen und Traumapädagog*innen sowie alle im stationären psychosomatisch – psychotherapeutischen Umfeld arbeitenden Kolleg*innen. Termin: 24.10.2026 15.00 Uhr – 18.30 Anmeldung über www.dkthr.de